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Bonitur von Krankheiten

Für die Bonitur von Krankheiten gibt es zwei einfache Möglichkeiten:

Befallshäufigkeit

 

Bonitur von Krankheiten (C) FiBL  
Will man die Zahl der von einem Schaderreger befallenen Pflanzen wissen, benutzt man einen »Boniturrahmen und legt ihn in die einzelnen Versuchsparzellen. Dann werden jeweils die in der Fläche des Rahmens liegenden befallenen Pflanzen gezählt. Wer genauer arbeiten möchte, zählt außerdem noch die Zahl aller in dem bonitierten Ausschnitt befindlichen Kulturpflanzen, um so den prozentualen Befall ermitteln zu können. (Zahl der befallenen Pflanzen geteilt durch die Zahl aller Pflanzen multipliziert mit 100). Wenn mehrmals im Jahr bonitiert werden soll, unbedingt an der gleichen Stelle bonitieren, damit sich der Verlauf des Befalls erkennen lässt. Boniturpunkte mit Markierungsstangen kennzeichnen.


Befallsstärke

Mit Hilfe einer relativen Boniturskala lässt sich der Grad des Befalls einzelner Pflanzen ermitteln. Dazu wählt man Pflanzen aus dem Bestand aus und bewertet sie anhand der relativen Boniturskala. Pflanzen ohne Befall bekommen die Note 0 die Pflanze mit dem stärksten Befall die höchste Note; ist der Befall als sehr stark einzuordnen, die Boniturnote 9. Mit diesem Verfahren lässt sich ein guter Vergleich zwischen verschiedenen Faktorstufen eines Versuchs herstellen.

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TIPP:
Die beiden Verfahren lassen sich zusammen ausführen, sie geben dann ein sehr gutes Bild vom Gesundheitszustand der untersuchten Kultur. Zuerst wird die Befallshäufigkeit mit dem Boniturrahmen gemessen. Aus der Fläche des Rahmens heraus werden dann mehrere einzelne Pflanzen bonitiert.

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